Unter «Transition» versteht man jede Entwicklung der landwirtschaftlichen Systeme und Praktiken, die auf den Betrieben umgesetzt werden, um den positiven Einfluss der Landwirtschaft auf die Ökosystemdienstleistungen zu stärken. Diese Transition wird durchgeführt, um den durch den Klimawandel und den Schutz der Ressourcen auferlegten globalen Herausforderungen zu begegnen. Der Verein verfolgt unter anderem folgende Ziele: 1. Die Einführung von wirtschaftlichen Instrumenten und Mechanismen, die die Transition der Schweizer Landwirtschaft begleiten und beschleunigen sollen. Dies umfasst die Anpassung an den zukünftigen Klimawandel, die Reduzierung der Treibhausgasemissionen im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit und die Erhöhung der atmosphärischen Kohlendioxidbindung, während gleichzeitig die Biodiversität und andere Umwelt-, Wirtschafts- oder Sozialfaktoren verbessert werden. 2. Die Schaffung eines neutralen Austausch- und Kooperationsraums, der den Austausch von Ideen und Fachwissen zwischen den Interessengruppen der Landwirtschaft fördert. 3. Die Zusammenführung der Akteure der Landwirtschaft, um gemeinsam innovative Lösungen zur Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels und seiner Auswirkungen zu entwickeln und umzusetzen. 4. Die operative Umsetzung von Projekten oder konkreten und pragmatischen Lösungen, die in die bestehenden landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten integriert sind, um einen messbaren Einfluss auf den Klimawandel zu haben. 5. Die Optimierung der gemeinsamen Nutzung öffentlicher und privater Beiträge zur Entwicklung und Umsetzung von landwirtschaftlichen Lösungen für den Klimaschutz, die Biodiversität und die Ökosystemdienstleistungen. 6. Die Koordination kollektiver Anstrengungen, Mittel und Wissensaustausch zwischen den Interessengruppen, die sich in den Wertschöpfungsketten engagieren, um Veränderungen in der Produktionskette zu bewirken, deren Einfluss auf den Klimawandel messbar ist, auf Systemebene, in der Schweiz. 7. Die Gewährleistung, dass alle von der Vereinigung unterstützten Initiativen und Projekte auf einer wissenschaftlichen Grundlage beruhen und mit den folgenden internationalen wissenschaftlichen Konsens übereinstimmen: - Klima: IPCC AR6 WG1-2-3 (2021-2022), IPCC SR15 (2018) - Biodiversität: IPBES Global Assessment Report on Biodiversity and Ecosystem Services (2019), Millennium Ecosystem Assessment. 8. Die Förderung der Transparenz in allen Aktivitäten der Vereinigung, gegenüber ihren Mitgliedern und der Öffentlichkeit. 9. Die Schaffung und Verwaltung eines öffentlichen Registers von ClimaCert-Indikatoren und einer Plattform zur Finanzierung der Transition.