Die Stiftung zielt darauf ab, die Koexistenz zwischen menschlichen Aktivitäten und der Anwesenheit von Raubtieren, insbesondere des Wolfes, der die meisten Konflikte um die Nutzung von Naturräumen zwischen Menschen und wilden Tieren symbolisiert, zu optimieren. Es geht darum, Weidewirtschaft und Wölfe auf demselben Territorium zu erhalten, was auch den Weg für den Schutz anderer bedrohter Lebensräume und Arten ebnet. Die Stiftung erreicht ihr Ziel in erster Linie durch den Erwerb und die Verbreitung von Wissen durch wissenschaftliche Forschung und den Austausch mit den Akteuren dieser Koexistenz. Die Stiftung ist auf nationaler, europäischer und globaler Ebene tätig. Sie sucht und bietet konkrete, pragmatische und angepasste Lösungen, die eine ausgewogene und langfristig tragfähige Koexistenz zwischen Menschen und Raubtieren sowie eine faire und nachhaltige Bewirtschaftung der Naturräume fördern. In diesem Sinne fördert die Stiftung allgemein die Erhaltung der Weidewirtschaft, die sich der Bedeutung ihrer Rolle bei der Bewirtschaftung der Naturräume bewusst ist, setzt sich für die Berücksichtigung der Rolle der Raubtiere in den Ökosystemen ein und setzt alles daran, dass geeignete Mittel für den Erwerb von Wissen und die Prävention bereitgestellt werden. Sie strebt danach, eine unabhängige und objektive Position zu wahren und bevorzugt systematisch einen wissenschaftlichen und dokumentierten Ansatz gegenüber emotionalen Tendenzen.