Occhio agli Online-Makler: cosa conta davvero?

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Andrin Züst
Andrin Züst
Immobilienbewirtschafter, Immo10 AG · San Gallo
Ultima verifica: 20 agosto 2026

La cosa più importante prima

I broker online possono apparire attraenti a prima vista con offerte gratuite o a prezzo fisso. In pratica conviene però esaminare attentamente i servizi, la commissione e a chi è dovuta in ultima istanza l’obbligazione del broker. Chi vende un immobile non dovrebbe guardare solo al prezzo ma anche all’esperienza e all’allineamento degli interessi.

Noi di Immo10 AG* vediamo spesso che modelli apparentemente convenienti liberano solo sulla carta. Se visite, negoziazioni o la strategia di vendita effettiva non vengono gestite, l’offerta di risparmio diventa rapidamente un compromesso con ripercussioni sul successo della vendita.

Perché le offerte gratuite dell’Online-Makler sembrano così allettanti?

Il punto di partenza è comprensibile: chi vuole vendere la propria proprietà si chiede spesso se farlo da solo o affidarsi a un broker. I fornitori online sfruttano questa pressione decisionale e promettono soluzioni semplici, talvolta persino con la promessa di vendere l’immobile gratuitamente. Suona attraente, ma non dice nulla su quali servizi siano effettivamente inclusi.

50'000Liegenschaften wechseln in der Schweiz pro Jahr die Hand
etwa die HälfteAnteil der Handänderungen mit Immobilienmakler dazwischen

Artikeltext

Quali servizi mancano spesso nelle offerte fisse?

Einige Onlineanbieter treten als Preisbrecher oder Fixpreis-Makler auf, bieten aber nur einzelne Teilleistungen an. Genannt werden etwa die Exposé-Erstellung und die Ausschreibung im Internet. Besichtigungen muss der Eigentümer dann häufig selbst übernehmen, und genau dort passieren ungeübten Privatpersonen schnell Fehler.

Worauf Eigentümer besonders achten sollten

Gerade die Liegenschaftsbesichtigung wird oft unterschätzt. Wer sie selbst übernimmt, trägt auch das Risiko für unklare Antworten, fehlende Vorbereitung und einen unprofessionellen Eindruck gegenüber Interessenten.

Wann entsteht beim Online-Makler ein Interessenkonflikt?

Der kritische Punkt ist die Vergütungslogik. Wenn ein Anbieter mit 0 % Maklerhonorar wirbt, sollte man prüfen, ob stattdessen der Käufer zur Kasse gebeten wird. In der Schweiz ist das nicht üblich, und genau dadurch kann der Makler in einen Interessenkonflikt geraten, weil er nicht mehr nur im Interesse des Verkäufers handelt.

Aus meiner Erfahrung ist das der Punkt, an dem viele Angebote ihre eigentliche Logik zeigen: Nicht der Verkäufer ist dann der einzige Auftraggeber, sondern derjenige, der am Ende zahlt. Damit verschiebt sich die Interessenlage spürbar, und das sollte jeder Eigentümer vor Vertragsabschluss verstehen.

Wie unterscheidet sich das Honorar vom klassischen Modell?

ModellWann wird bezahlt?Was ist typisch?
Klassischer MaklerErst nach erfolgreichem Abschluss und öffentlicher BeurkundungProvision erst bei verkauftem Objekt
Online-MaklerHäufig bereits im Voraus oder in RatenZahlung teils auch ohne erfolgreichen Verkauf
Vergleich der Vergütungsmodelle

Beim klassischen Makler fällt die Provision erst an, wenn der Auftrag erfolgreich abgeschlossen und der Verkauf öffentlich beurkundet wurde. Bei Online-Maklern sind Voraus- oder Ratenzahlungen hingegen häufig, teils sogar unabhängig vom Verkaufserfolg. Für Eigentümer ist deshalb entscheidend, ob das Modell wirklich auf den Verkaufserfolg ausgerichtet ist.

Warum ist der günstigste Preis nicht automatisch die beste Wahl?

Der Artikel zieht daraus eine klare Schlussfolgerung: Nicht nur der vermeintlich günstigste Preis zählt, sondern auch Qualität und Erfahrung. Eine Liegenschaft verkauft man in der Regel nur einmal, deshalb lohnt sich ein sorgfältiger Vergleich der Angebote. Gerade beim Immobilienverkauf können kleine Unterschiede im Vorgehen grosse Auswirkungen haben.

Domande frequenti

Woran erkenne ich, ob ein Online-Anbieter wirklich im Interesse des Verkäufers arbeitet?
Ein wichtiger Hinweis ist die Vergütungsseite: Wenn nicht der Verkäufer, sondern der Käufer bezahlt, kann sich die Interessenlage verschieben. Prüfen Sie deshalb genau, wer Auftraggeber ist und welche Leistungen tatsächlich für den Verkauf enthalten sind. Transparenz bei Honorar und Leistungsumfang ist hier zentral.
Was bedeutet es, wenn nur einzelne Leistungen enthalten sind?
Dann übernimmt der Anbieter oft nur Teile des Verkaufsprozesses, zum Beispiel Exposé und Inserate. Besichtigungen, Verhandlungen oder andere wichtige Schritte bleiben womöglich beim Eigentümer hängen. Das kann vor allem für Privatpersonen anspruchsvoll werden.
Ist ein Fixpreis-Modell automatisch günstiger als ein klassischer Makler?
Nicht unbedingt, denn der Preis sagt noch nichts über den Umfang der Leistung aus. Wenn wichtige Aufgaben ausgelagert oder ganz ausgelassen werden, kann das Modell am Ende weniger günstig sein als erwartet. Entscheidend ist, was für den Verkauf tatsächlich erbracht wird.
Warum wird die Besichtigung im Text so betont?
Weil sie für ungeübte Privatpersonen fehleranfällig ist und den Eindruck bei Interessenten stark prägt. Wer hier unvorbereitet auftritt, riskiert unnötige Unsicherheiten im Verkaufsprozess. Genau deshalb sollte man diesen Teil nicht unterschätzen.

Beim Verkauf Ihrer Immobilie lohnt sich ein genauer Blick auf das Modell, nicht nur auf die Zahl auf dem Papier. Wer die Qualität, die Erfahrung und die Interessenlage prüft, reduziert Risiken und trifft eine bessere Entscheidung für den gesamten Verkaufsprozess.

Gerade beim Online-Makler zeigt sich: Ein tiefer Preis ist nur dann ein Vorteil, wenn die Leistung stimmt und die Rollen klar bleiben. Für den Immobilienverkauf zählt am Ende nicht die lauteste Werbung, sondern ein sauberer Auftrag mit nachvollziehbarem Nutzen.

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