Der Verein entsteht aus der kulturellen Voraussetzung, dass die Verleugnung des Todes (und seine Reduktion auf eine rein medizinische Angelegenheit) eine Verzerrung des Lebens selbst als Gelegenheit zur Erkenntnis, zum Wachstum und zur Teilhabe bewirkt. Der Verein hat daher das Ziel, das Bewusstsein für das Thema Tod und Sterben zu schärfen, das auch als existenzielle Diskontinuität verstanden wird, die den Umgang mit Schmerz, Trauer (in weiterem Sinne) und die Transformation der eigenen psychologischen und relationalen Struktur impliziert. Für den Verein bedeutet die Auseinandersetzung mit der Kultur des Todes, hinausgehend über deren Verleugnung, aktiv dazu beizutragen, eine Neue Menschlichkeit mitzugestalten. Dies entspricht der Förderung einer Kultur des Lebens und des Sterbens als Gelegenheit zum menschlichen und zivilen Wachstum der gesamten Gemeinschaft. Das Ziel wird durch die folgenden spezifischen Zwecke erreicht: Förderung der Verbreitung des Dialogs über das Thema Leben und Sterben durch die Produktion von Kultur, Publikationen und Interventionen in den Massenmedien. Organisation von Veranstaltungen zur ersten Sensibilisierung, um Gelegenheiten für Begegnung, Austausch und Teilhabe zu schaffen. Angebot von Kursen, Ausbildung und Werkzeugen, um die Fähigkeit zum Zuhören und zur Beziehung der Menschen zu stärken. Intervention bei öffentlichen und privaten Einrichtungen, um die Entwicklung innovativer psycho-sozialer Projekte zu fördern. Förderung und Verbreitung kultureller Projekte einzelner Personen oder Organisationen durch projektbezielte Zusammenarbeit, Marketing und Fundraising, um gemeinsamen Wert und wirtschaftliche Nachhaltigkeit zu schaffen. Teilnahme an anderen ähnlichen Vereinen in der Schweiz und im Ausland mit vergleichbaren Zielen.