Aber wie sieht die Realität wirklich aus?
Das Swiss eHealth-Barometer 2026 zeigt: Die Bevölkerung steht der Digitalisierung grundsätzlich offen gegenüber. Den Fortschritt schätzt sie jedoch kritisch ein. Nur 29 Prozent halten die Digitalisierung im Gesundheitswesen für weit fortgeschritten, 40 Prozent für wenig weit fortgeschritten. Auch das BAG benennt eine zentrale Hürde: Gesundheitsdaten müssen heute teils mehrfach erfasst werden und lassen sich nicht überall systemübergreifend nutzen.
Die Aufgabe ist deshalb nicht, möglichst viele digitale Werkzeuge einzuführen. Entscheidend ist, dass Informationen sicher und strukturiert dort verfügbar sind, wo sie für die Versorgung gebraucht werden. Genau darauf zielt DigiSanté mit dem nahtlosen Austausch relevanter Gesundheitsdaten. Digitalisierung wird im Alltag spürbar, wenn weniger Informationen doppelt erfasst werden müssen und die Zusammenarbeit über Institutionsgrenzen hinweg einfacher wird.