Wie schützt die Radon-prävention im Gebäude?

4 Min. Lesezeit
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Alain Perrin
Marketing, Lasso Technik AG · Basel
Zuletzt geprüft: 1. Oktober 2026

Das Wichtigste zuerst

Radon ist ein natürliches Gas und laut WHO die Krebsursache Nr. 2 nach dem Tabak. Im Gebäude schützt vor allem eine Kombination aus dichter Bauausführung, sauber abgedichteten Durchführungen und einer passenden Rückstauklappe. Für Neu- und Bestandsbauten nennt das SUPSI-Dokument dafür konkrete Massnahmen, die sich mit der Stop Silent SL13 Rückstauklappe ergänzen.

Wir bei Lasso Technik AG sehen das Thema nicht als Theorie, sondern als Teil eines funktionierenden Schutzkonzepts im Bau. Gerade dort, wo Leitungen, Bodenabläufe oder Leitungsschächte eine Schwachstelle bilden, entscheidet die Kombination aus baulicher Abdichtung und technischem Rückstauschutz.

Warum ist der Schutz vor Radon im Gebäude so wichtig?

Radon ist ein natürliches Gas und eine der Hauptursachen für Lungenkrebs bei Nichtrauchern. Der Text verweist auf die WHO-Aussage, dass Radon die Krebsursache Nr. 2 nach dem Tabak ist. Genau deshalb müssen Baufachleute die Risiken und Schutzmassnahmen kennen.

Welche Massnahmen nennt SUPSI für Neubau und Sanierung?

AnwendungsfallMassnahmeZiel
Prävention neuer GebäudeRadondichte Bodenplatte und präzise Abdichtung der BodendurchführungenLangfristigen Schutz des Gebäudes sicherstellen
Prävention neuer GebäudeLeitungsschächte ebenfalls abdichten, wenn die Bodenplatte radondicht istEintrittswege über Installationen schliessen
RadonsanierungEindringen von radonhaltiger Luft verringern und Leitungsdurchführungen sowie Bodenabläufe abdichtenRadon im Bestand reduzieren
RadonsanierungStop Silent SL13 nachträglich in Leitungen installierenOhne bauliche Massnahmen zusätzlichen Schutz schaffen
Massnahmen nach Anwendungsfall

Entgegen der Annahme, dass Radonschutz nur bei Neubauten ein Thema ist, nennt der Text auch eine nachträgliche Lösung für bestehende Gebäude. Die Stop Silent SL13 Rückstauklappe kann in Leitungen installiert werden, ohne bauliche Massnahmen auszuführen. Für die Praxis ist genau das oft der entscheidende Unterschied zwischen theoretischer Empfehlung und umsetzbarer Sanierung.

Wie werden Bodenabläufe zur Schwachstelle?

Laut dem SUPSI-Ausschnitt können Bodenabläufe Eintrittswege für Radon sein, wenn die Rohre kontaminierte Luft enthalten und der Siphon trocken ist. Deshalb wird empfohlen, ein Rückschlagventil zu installieren, das auch ohne Wasser gasdicht abschliesst. Die Stop Silent SL13 wird im Text als solches Ventil beschrieben.

  • Bodenabläufe können bei trockenem Siphon und belasteter Leitungsluft zum Eintrittsweg werden.
  • Ein gasdicht schliessendes Rückschlagventil schützt auch dann, wenn kein Wasser vorhanden ist.
  • Die Stop Silent SL13 wird im Dokument ausdrücklich als passende Lösung genannt.
Nr. 2Rang der Krebsursache nach dem Tabak laut WHO
1000 bq/m3Mess-Limite, ab der eine Sanierung obligatorisch wird
SL13Bezeichnung der empfohlenen Rückstauklappe für den Schutz

SUPSI / BAG / WHO im vorliegenden Text

Worauf Sie bei der Umsetzung achten sollten

Der Text macht klar, dass nicht nur die Abdichtung selbst zählt, sondern auch die Übergänge: Durchführungen, Leitungsschächte und Bodenabläufe. Wer diese Punkte offen lässt, schafft neue Eintrittswege für radonhaltige Luft. Für die Planung ist deshalb das Zusammenspiel aus Bauabdichtung und gasdichtem Rückschlagventil zentral.

Was sollten Baufachleute und Eigentümer jetzt wissen?

Der Text richtet sich klar an Baufachleute, aber die Konsequenz betrifft auch Eigentümer: Wer Messwerte ignoriert oder Schwachstellen an Bodenabläufen und Leitungen übersieht, riskiert unnötige Belastungen im Gebäude. Für die Umsetzung verweist der Beitrag auf SUPSI, BAG, Suva und weitere Informationsquellen zum Thema Radon.

Häufige Fragen

Wann muss bei Radon eine Sanierung erfolgen?
Im Text steht, dass eine Gebäudesanierung obligatorisch wird, sobald die Mess-Limite von 1000 bq/m3 überschritten ist. Wer diesen Wert erreicht, sollte die Situation nicht aufschieben, sondern die baulichen Schwachstellen gezielt prüfen lassen. Die genannten Massnahmen betreffen vor allem Abdichtung, Bodenabläufe und Leitungsschächte.
Kann die Stop Silent SL13 auch nachträglich eingesetzt werden?
Ja, genau das hebt der Text für die Radonsanierung hervor. Die Rückstauklappe kann nachträglich in Leitungen installiert werden, ohne dass dafür bauliche Massnahmen nötig sind. Das ist besonders hilfreich, wenn ein Gebäude bereits genutzt wird.
Welche Rolle spielt ein trockener Siphon bei Bodenabläufen?
Ein trockener Siphon kann Bodenabläufe zu einem Eintrittsweg für Radon machen, wenn die Leitungen kontaminierte Luft enthalten. Deshalb reicht es nicht, nur an Wasser zu denken, das Ventil muss auch gasdicht schliessen. Der Text empfiehlt dafür ein Rückschlagventil wie die Stop Silent SL13.
Gilt der Schutz vor Radon nur für Neubauten?
Nein, der Text behandelt ausdrücklich auch die Sanierung bestehender Gebäude. Neben der radondichten Bodenplatte im Neubau geht es bei Bestandsbauten um das Abdichten von Durchführungen und Bodenabläufen sowie um nachträglich installierbare Lösungen. Damit wird der Schutz auch im Bestand praktikabel.

Für einen wirksamen Schutz vor Radon im Gebäude braucht es also keine Einzellösung, sondern ein abgestimmtes Vorgehen. Genau an dieser Stelle setzt die Stop Silent SL13 Rückstauklappe im Zusammenspiel mit den Massnahmen aus dem SUPSI-Dokument an. Wer Radon ernst nimmt, plant Abdichtung und Rückstauschutz gemeinsam.

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